Details
– ultimatives Design – Funktionalität und Qualität
Neogard AG
Insektenschutznetz
Einer der wichtigsten Vorteile des GrowCamp Gewächszeltes besteht in der Vermeidung von Giftstoffen zur Schädlingsbekämpfung.
Die Netzabdeckung liefert einen effektiven Schutz gegen Karottenfliegen, Kohlweißlinge und Schnecken. Spielsachen können auch nicht den Kulturen schaden. Wenn Rehe, Katzen, Mäuse oder sonstige Tiere im Garten ein Irritationsmoment geworden sind - dient das Gewächszelt auch als Lösung dieses Problems.
Das Insektenschutznetz hat andere wichtige Eigenschaften als den Schutz gegen unerwünschte Elemente: Das Netz dämpft starkes Sonnenlicht, bremst den Wind und schützt gegen kräftigen Regen.
Die Netzstruktur bewirkt, dass gut 90 % des Regens durchdringen und sanft fallen. Die geschützten Verhältnisse bewirken, dass das Gemüse knusprig und lecker statt zäh und trocken wird.
Hochbeet
Hochbeete ermöglichen viermal so hohe Erträge als im Freiland. Das beruht auf drei erheblichen Verhältnissen:
1) In einem Hochbeet bleibt die Erde porös, weil sie nicht betreten wird. Es wird für die Wurzeln der Pflanzen leichter, tiefwärts und nicht seitwärts zu suchen. Es wird daher möglich, dichter zu säen bzw. zu pflanzen und höhere Erträge zu erzielen.
2) Die gute und humusreiche Erde, die ins Hochbeet gelegt wird, ist von Anfang an lose und feucht. Bald wird eine Unmenge von Regenwürmern und wichtigen Mikroorganismen das Hochbeet einnehmen, was zur ständigen Aufrechterhaltung der guten Erdstruktur beiträgt.
3) Das Beet ist ohne Boden. Es besteht somit keine Gefahr für eine Wasseransammlung. Die Wurzeln haben immer genug Sauerstoff, und die Erde wird im Frühling früher bearbeitbar.

Gewächshaus
Die Abdeckung mit Kunststoff schützt gegen Kälte und leichten Nachtfrost, und das Zelt fungiert wie ein Gewächshaus.
Die Saison verlängert sich erheblich. Schon Ende April oder Anfang Mai können Sie neue Kartoffeln ernten und die erste Schüssel mit selbsterzeugtem Salat zubereiten.
Nachdem Sie die ersten Kartoffeln, Radieschen und Salat geerntet haben, können Chili, Tomaten und Gurken ausgepflanzt werden.
Gewächshauspflanzen gedeihen sehr gut im Beet. Das ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass die Lüftung im Gewächszelt effizienter als im Gewächshaus ist. Wegen der Flexibilität der Kunststoffseiten ist es zum Beispiel möglich, ganz aufzurollen, so dass der Wind bei hohen Temperaturen
kühlend durchströmen kann.
Viele Kulturen überwintern und setzen im frühen Frühling das Anwachsen fort. Es ist somit möglich, den Winter hindurch knusprige frische Hackfrüchte zu ernten. Stengelsellerie, Schnittlauch, Spinat und Petersilie kommen trotz leichtem Frost draußen gut zurecht. Sie können somit den größten Teil des Jahres Selbstversorger sein.
Licht und Temperatur
Das Beet wird von der Sonne schneller erwärmt, weil die Erde über dem allgemeinen Niveau liegt und sowohl von oben als auch von den Seiten erwärmt wird. Die Temperatur der Erde ist für die Aufkeimung und das Anwachsen entscheidend. Nur einige wenige Grade höhere Temperaturen bewirken eine erhebliche Verlängerung der Anbausaison.
Wenn das Beet über dem allgemeinen Erdniveau liegt, erhalten die Pflanzen mehr Licht. Das ist insbesondere außer Saison wichtig, wo die Tage kurz sind. Durch das zusätzliche Licht besteht die Möglichkeit, die Pflanzen erheblich dichter als im Freiland zu pflanzen, wodurch höhere Erträge
per Quadratmeter erzielt werden können.
Erde
Erdmenge für 120 x 120 cm Beete: 0,65 m3 = 650 l = ungefähr 13 50 l Säcke ( je nach Konsistenz). Das Beet muss fast ganz mit Erde gefüllt werden. Nachdem die Erde sich gesetzt hat, müssen etwa 5 cm bis zur
Kante übrig sein, was ideal ist.
Sie können auch allgemeine - gerne lehmige - Gartenerde - in etwa der Hälfte des Beetes anwenden. So wird das Wasser gut gehalten, und diese Lösung ist gleichzeitig günstiger. Obendrauf ist Kauferde anzuwenden: Erde aus Gärtnereien - Torfmull oder so. Es ist leicht, damit zu arbeiten, und diese Erde liefert für die Kulturen die besten Bedingungen.Wenn Sie Unkraut und Schädlinge aus dem Freiland unbedingt vermeiden möchten, müssen Sie im ganzen Beet Kauferde anwenden.
Man kann auch die Nutzung von Schalen mit nur 50 Liter Erde wählen.

Maße und Materialien
Das Grundmodul des GrowCamp Gewächszelts misst 120 x 120 cm. Das Grundmodul lässt sich mit Zusatzmodulen von je 120 cm verlängern, so dass die Gesamtlänge 240, 360, 480 cm usw. beträgt.
Das Beet besteht aus einem Kasten ohne Boden von einer Höhe von 50 cm. Der Oberbau, der zusammenzuklicken bzw. zu verschließen ist, misst 100 cm. Die Gesamthöhe beträgt 150 cm.
Das Beet besteht aus 25 mm UV-stabilisierten Kunststoffprofilen. Die Eckpfosten und der Oberbau bestehen auskräftigem Kunststoff. Alle Materialien sind wetterfest. Das Gewächszelt ist für Außenstrapazen designt und kann sehr starkem Wind widerstehen.
Das Gewächszelt wird in Kartons mit einer ausführlichen Montageanleitung geliefert. Das Grundmodul (BASIC) misst 115x59x18,5 cm und wiegt 32,5 kg.
Das Zusatzmodul (EXTENSION) misst 115x59x10,5 cm und wiegt 20,8 kg.
Andeckung
Das GrowCamp wird mit Kunststoff an den Giebeln geliefert. Die Seiten haben ein Netz auf der Innenseite und Kunststoff auf der Außenseite. Sowohl Netz als auch Kunststoff verfügen an den Seiten und am Boden über Klettverschlüsse. Das Netz wird bei der Arbeit im Beet oder während der Ernte normalerweise nur hochgerollt.
Die Kunststoffseiten werden in den kalten Monaten Tag und Nacht heruntergelassen. Sobald die Sonne jedoch Kraft genug hat, wird es schnell warm im Zelt, sodass die Seiten am Tag hochgerollt werden können.
Wenn man keine besonders wärmeliebenden Pflanzen (Gewächshauspflanzen) anbaut, kann man die Kunststoffseiten während des gesamten Sommers abnehmen oder sie einfach nur rund um die Uhr hochgerollt lassen.
Sie können auch wählen, die Kunststoffseiten nur an der einen Seite dauernd montiert zu haben. Das ist besonders nützlich, wenn das Beet an einer sehr windigen Stelle oder in küstennahen Gebieten, wo Seenebel vorkommen kann, angebracht ist.
Anbringung
GrowCamp ist fast überall aufstellbar: auf Gras, auf Fliesen oder direkt auf der Erde. Wenn das Gelände abfällt, kann man das Beet in den Boden graben, sodass es auf diese Weise waagerecht steht.
Die Windverhältnisse sind nicht entscheidend, da die Kunststoffabdeckung gegen den Wind schützt
Das Beet sollte dort aufgestellt werden, wo möglichst viel Sonne und Licht eingefangen werden können.
Wenn es in die Gestaltung des Gartens passt, ist es vorteilhaft das GrowCamp so aufzustellen, dass die Giebel in Richtung Ost/West weisen. Auf diese Weise sind die Seiten mit der Netzabdeckung nach Süden gerichtet und schützen die Pflanzen vor starker Sonneneinstrahlung.
Sind mehrere Beete vorhanden, beträgt der ideale Abstand 100 -120 cm. Aber auch ein Abstand von nur 60 cm zwischen den Beeten ist ausreichend. Anregung finden Sie hier.

Wind und Wetter
Das GrowCamp ist so konstruiert, dass es fast allen Wetterverhältnissen widerstehen kann. Die zwischen Überbau und Beet befestigten Leinen halten das Zelt an seinem Platz, und die Erde im Beet sorgt für die Stabilität des Beets.
TDer Überbau oder die Zeltteile müssen im Winter nicht abgebaut werden. Möchte man dennoch die Kunststoffabdeckung im Winter abnehmen, wird auch die Entfernung der Netzabdeckung empfohlen, an der sich anderenfalls leicht Schnee ansammeln kann, der nicht abgleitet.
Sämtliche Materialien sind wetterfest. Sie weiten sich entsprechend der Temperaturen aus und ziehen sich ebenso zusammen.
Die Kunststoffabdeckung ist bei hohen Temperaturen weich und schmiegsam, bei Frost jedoch steif und hart.